Das Verfassen deines Lebenslaufs als Professor sollte sich nicht so anfühlen, als würdest du Unterlagen für eine Festanstellungsprüfung zusammenstellen. Du musst deine hervorragenden Lehrleistungen, Forschungsbeiträge und Veröffentlichungen so präsentieren, dass Einstellungsgremien sie schnell erfassen können – ganz ohne einen 50-seitigen Lebenslauf.
In diesem Leitfaden zeigen wir dir einige praktische Tipps für den Lebenslauf, Beispiele aus der Praxis sowie überzeugende Vorlagen. Mach dich bereit, der Kandidat zu werden, den jede Universität in ihrem Team haben möchte. Fortgeschrittene Akademiker, hier kommt das fortgeschrittene Verfassen von Lebensläufen.
Lies weiter und erfahre alles über:
- Die Analyse echter Lebenslauf-Beispiele für Professoren
- Dem richtigen Erscheinungsbild (oder Format) deines Lebenslaufs
- Die richtigen Kontaktdaten in deinen Lebenslauf als Professor aufzunehmen
- Das Verfassen einer aussagekräftigen Zusammenfassung (oder Zielsetzung) für deinen Lebenslauf
- Die Auswahl der Fähigkeiten, die du in deinem Lebenslauf präsentieren möchtest
- Deinen beruflichen Werdegang so gestalten, dass er maximale Wirkung erzielt
- Aktionsverben verwenden, um deinen Lebenslauf dynamischer zu gestalten
- Deine Ausbildung hervorheben
- Optionale Abschnitte in deinen Lebenslauf als Professor einfügen
- Die vielen kleinen Fehler, die deiner Bewerbung schaden können
- Dein Anschreiben auf deinen Lebenslauf abstimmen
- Nützliche Ressourcen für Professoren auf Jobsuche
- Das durchschnittliche Gehalt und die Berufsaussichten für Professoren
Du suchst noch nach einem Job? Diese über 100 Ressourcen verraten dir alles, was du brauchst, um schnell eine Stelle zu finden.
Lebenslauf-Beispiel für einen Lehrbeauftragten
Warum funktioniert dieses Lebenslauf-Beispiel?
- Es enthält einen separaten Abschnitt „Veröffentlichungen“: Dieser Lebenslauf reserviert einen eigenen Bereich für Veröffentlichungen, was sofort die Glaubwürdigkeit in der Forschung signalisiert. Auch wenn die Liste kurz ist, rundet dieser Abschnitt das akademische Profil des Bewerbers ab und unterstreicht seine Rolle nicht nur als Lehrender, sondern auch als Mitgestalter des Fachgebiets.
- Der Abschnitt „Berufserfahrung“ betont den Einfluss auf die Studierenden: Da die Lehre bei den meisten Professorenstellen im Mittelpunkt steht, ist es hilfreich, wenn der Lebenslauf mehr als nur die unterrichteten Kurse auflistet. Dieser hier enthält konkrete Ergebnisse – wie eine gesteigerte Beteiligung der Studierenden oder erfolgreiche Forschungsbetreuung –, die deutlich zeigen, wie sehr sich der Bewerber für den akademischen Fortschritt der Studierenden engagiert.
Was könnte verbessert werden?
- Mehr quantifizierbare Daten anführen: Wir finden zwar einige Zahlen (zum Beispiel einen Anstieg der Beteiligung um 15 %), aber der Großteil der Berufserfahrung ist immer noch sehr allgemein gehalten. Wie viele Studierende wurden unterrichtet? Wie viele veröffentlichte Artikel sind aus Studierendenprojekten hervorgegangen? Selbst grobe Zahlen können helfen, das Ausmaß und die Klarheit zu verdeutlichen. Je konkreter du bist, desto leichter fällt es einer Auswahlkommission, sich den Einfluss vorzustellen.
- Den beruflichen Werdegang vor den Bildungsabschnitt stellen: Der Lebenslauf beginnt derzeit mit der Ausbildung, was für einen frischgebackenen Absolventen Sinn macht, hier aber nicht der Fall ist. Bei zwei Jahrzehnten Lehrtätigkeit an Spitzenhochschulen steht die Berufserfahrung hier eindeutig im Vordergrund. Eine Umkehrung der Reihenfolge würde die relevantesten und beeindruckendsten Inhalte an die richtige Stelle rücken – nämlich ganz nach vorne.
Muster-Lebenslauf für einen Assistenzprofessor
Warum funktioniert dieses Lebenslauf-Beispiel?
- Es hebt sowohl Sprach- als auch Fachkenntnisse hervor: Der Abschnitt „Fähigkeiten“ ist kurz, aber wirkungsvoll. Er umfasst sowohl Sprachkenntnisse als auch technische Tools, die in der mikrobiologischen Forschung üblicherweise zum Einsatz kommen. Gerade im akademischen Bereich kann es ein echter Vorteil sein, sich mit Forschungssoftware wie SPSS oder SnapGene auszukennen und gleichzeitig in mehr als einer Sprache kommunizieren zu können – sei es für den Unterricht vor vielfältigen Studierendengruppen oder für die internationale Zusammenarbeit.
- Die Aufzählungspunkte beginnen mit aktiven Verben: Jede Zeile unter dem Abschnitt „Berufserfahrung“ beginnt mit einem klaren Verb. Dadurch wirken die Beschreibungen direkter und lesbarer. Außerdem kann der Leser so schnell erfassen, was der Bewerber in jeder Position tatsächlich gemacht hat, anstatt nur allgemeine Aufgaben aufzulisten.
Was könnte verbessert werden?
- Eine kurze Zusammenfassung am Anfang: Dieser Lebenslauf geht direkt auf Ausbildung und Berufserfahrung ein. Das ist nicht unbedingt falsch, aber eine kurze Zusammenfassung ganz oben könnte helfen, alles miteinander zu verknüpfen. Etwas, das den Schwerpunkt des Bewerbers umreißt, bei welcher Art von Einrichtung er arbeiten möchte und was er mitbringt. Das ist besonders nützlich, um Auswahlgremien einen schnellen Überblick zu geben, bevor sie sich in die Details vertiefen.
- Relevante optionale Abschnitte hinzufügen: Die Grundlagen sind abgedeckt, aber dieser Lebenslauf könnte von ein oder zwei gut ausgewählten optionalen Abschnitten profitieren. Zum Beispiel: Auszeichnungen, Veröffentlichungen oder berufliche Mitgliedschaften. Da der Bewerber bereits Studien veröffentlicht und eine akademische Auszeichnung erhalten hat, würde es die Lesbarkeit verbessern, wenn dies in einem separaten Abschnitt hervorgehoben würde.
Muster für einen Lebenslauf als Mathelehrer
Warum funktioniert dieses Lebenslauf-Beispiel?
- Es enthält einen detaillierten Abschnitt zur Ausbildung: Was diesen Abschnitt besonders hervorhebt, ist der zusätzliche Kontext. Anstatt sich nur auf den Abschluss und die Hochschule zu beschränken, gibt der Bewerber seinen Notendurchschnitt, seine Platzierung im Jahrgang und konkrete akademische Auszeichnungen an. Diese Details werden beim Verfassen eines Lebenslaufs leicht übersehen, machen den akademischen Hintergrund eines Bewerbers aber oft erst greifbar.
- Es hebt Auszeichnungen und Erfolge hervor: Es ist gut zu sehen, dass der Lebenslauf auch Anerkennungen hervorhebt, wie zum Beispiel den Gold Award für innovativen Unterricht und eine beeindruckende Bilanz der Schülerleistungen. Diese Ergänzungen tragen wesentlich dazu bei, den Bewerber von anderen abzuheben, besonders wenn Auszeichnungen mit konkreten Ergebnissen wie Schülerengagement oder Erfolgsquoten verknüpft sind.
Was könnte verbessert werden?
- Weniger persönliche Informationen angeben: Angaben wie Geburtsdatum und Staatsangehörigkeit sind nicht erforderlich und sollten vielerorts besser weggelassen werden. Sie tragen nichts zur Stärkung der Bewerbung bei. Im Gegenteil, in manchen Kontexten können sie sogar Bedenken hinsichtlich Voreingenommenheit wecken.
1. Tipps zur Gestaltung deines Professoren-Lebenslaufs
Ein Lebenslauf ist nicht dasselbe wie ein CV.
Dennoch verwenden viele Menschen (und Stellenanzeigen) die beiden Begriffe, als wären sie austauschbar. In den meisten Fällen, besonders im akademischen Bereich, ist dieser Unterschied sehr wichtig.
Lebenslauf vs. CV: Was ist der Unterschied?
Im Wesentlichen ist der Lebenslauf (Curriculum Vitae) eine vollständige Aufzeichnung deines akademischen Werdegangs. Er umfasst alles: deine Ausbildung, Lehrerfahrung, Forschung, Veröffentlichungen, Vorträge, Fördermittel, ehrenamtliche Tätigkeiten und alle anderen akademischen Beiträge, die du im Laufe der Jahre geleistet hast. Ein Lebenslauf hat keine Seitenbegrenzung. Er wächst mit deiner Karriere.
Ein Lebenslauf hingegen ist in der Regel ein bis zwei Seiten lang und auf eine bestimmte Stelle zugeschnitten. Lebensläufe heben nur die relevantesten Fähigkeiten, Erfahrungen und Erfolge hervor. Alles, was deine Bewerbung für diese konkrete Stelle nicht direkt unterstützt, wird weggelassen.
Wann ist ein Lebenslauf für einen Professor sinnvoll?
Wenn du dich auf traditionelle akademische Stellen bewirbst (wie Tenure-Track-Stellen, Forschungsstellen oder Dozenturen), brauchst du einen Lebenslauf. Da gibt’s keine Ausnahmen.
Es gibt jedoch Situationen, in denen von Professoren – insbesondere von denen, die in nicht-akademische Karrieren wechseln oder sich auf Stellen in der Verwaltung, Politik, Beratung oder im privaten Bildungssektor bewerben – stattdessen ein Lebenslauf verlangt werden könnte.
Einige Beispiele hierfür sind:
- Wechsel in eine Verwaltungsposition im Hochschulbereich (z. B. Dekan, Programmleiter)
- Bewerbung um eine Stelle in der Politik oder Forschung bei der Regierung oder in Thinktanks
- Suche nach einer Stelle bei gemeinnützigen Bildungseinrichtungen oder Stiftungen
- Wechsel in die Bereiche Unternehmensschulung, Lehrplangestaltung oder EdTech
- Bewerbung um eine Gastwissenschaftlerstelle im Ausland, wo andere Formatvorgaben gelten
In diesen Fällen sind die Personen, die deine Bewerbung prüfen, möglicherweise keine Akademiker. Sie haben vielleicht keine Zeit, einen 10-seitigen Lebenslauf zu lesen (oder wissen nicht, was sie damit anfangen sollen). Dann ist ein gut strukturierter Lebenslauf die bessere Wahl.
Ein paar Tipps zur Formatierung
Wenn du einen Lebenslauf für eine Professorenstelle erstellst (keinen CV), sollte das Format den Lesern helfen, schnell zu erkennen, warum du perfekt für die Stelle geeignet bist. Das bedeutet Klarheit, Prägnanz und Übersichtlichkeit. So formatierst du deinen Lebenslauf:
- Wähle eine klare, gut lesbare Schriftart wie Calibri, Georgia oder Arial
- Stelle die Schriftgröße auf 10 bis 12 Punkt ein
- Beschränke dich nach Möglichkeit auf eine Seite; maximal zwei, wenn deine Berufserfahrung es wirklich erfordert
- Gliedere deinen Lebenslauf in klare Abschnitte mit Überschriften wie „Berufserfahrung“ oder „Ausbildung“
- Verwende Aufzählungspunkte statt langer Absätze (die lassen sich schneller überfliegen)
- Halte deine Ränder einheitlich, etwa 0,75 bis 1 Zoll auf allen Seiten
- Achte auf genügend Leerraum (zu dicht gedruckter Text ist schwer zu lesen)
- Speichere und versende deinen Lebenslauf immer als PDF, es sei denn, in der Stellenanzeige wird ausdrücklich ein anderes Format verlangt
Und wenn die Formatierung nicht gerade dein Lieblingsaspekt bei der Jobsuche ist, schau dir gerne unsere professionell gestalteten Lebenslaufvorlagen an. Je weniger Zeit du mit der Formatierung verbringst, desto mehr kannst du dich darauf konzentrieren, deinen Inhalt zu perfektionieren.
2. Gib die richtigen Kontaktdaten in deinem Lebenslauf als Professor an
Deine Kopfzeile im Lebenslauf prägt deine berufliche Identität. Bei akademischen Stellen muss sie klar und vollständig sein und fachspezifische Informationen enthalten, die den Einstellungsgremien helfen, deine Arbeiten zu finden und zu überprüfen.
Was gehört in die Kopfzeile deines Lebenslaufs als Professor?
- Vollständiger Name mit akademischen Titeln: Gib deinen höchsten akademischen Grad und alle relevanten Titel an: „Dr. Michael Chen“ oder „Sarah Johnson, PhD“. Verwende das Namensformat, das deinen Veröffentlichungen entspricht.
- Kontaktdaten: Telefonnummer und berufliche E-Mail-Adresse. Wenn du derzeit an einer Einrichtung tätig bist, gib sowohl deine universitäre E-Mail-Adresse als auch eine feste private E-Mail-Adresse an.
- Aktuelle Position und Einrichtung: „Außerordentlicher Professor für Biologie, State University“ vermittelt sofort einen Eindruck von deiner Karrierestufe.
- Standort: Stadt und Bundesland reichen aus. Vollständige Adressen sind nicht notwendig und nehmen wertvollen Platz weg.
Zusätzliche Angaben für den akademischen Bereich
- ORCID-ID: Unverzichtbar für Professoren mit Veröffentlichungen. Diese eindeutige Kennung hilft den Ausschüssen, deine Forschungsbilanz zu überprüfen.
- Google Scholar-Profil: Verlinke dein Profil, damit Ausschüsse deine Zitierkennzahlen und deinen h-Index sofort einsehen können.
- Fakultätswebsite oder persönliche akademische Seite: Wenn deine Einrichtung eine Seite für dich mit Lehrportfolio, Forschungsschwerpunkten und Veröffentlichungen bereitstellt, füge den Link hinzu.
- ResearchGate oder Academia.edu: Optional, aber nützlich, wenn du ein aktives Profil mit zugänglichen Veröffentlichungen pflegst.
Gutes Beispiel für eine Kopfzeile im Lebenslauf eines Professors
Dr. Elena Martinez, PhD
, außerordentliche Professorin für Chemie | University of California, Berkeley
, Berkeley, CA | (510) 555-1234 | e.martinez@berkeley.edu
ORCID: 0000-0001-2345-6789 | Google Scholar: scholar.google.com/martinez
Schlechtes Beispiel für eine Kopfzeile im Lebenslauf einer Professorin
Elena Martinez
123 Campus Drive, Berkeley, CA 94720
Privat: (510) 555-1234 | Büro: (510) 555-5678 | Handy: (510) 555-9012
elena.martinez1975@email.com | Alter: 49
Der erste ist professionell und enthält akademische Angaben. Der zweite überfrachtet die Seite mit unnötigen Details. Halte deinen Kopfbereich übersichtlich, damit Einstellungsgremien dich leicht kontaktieren und deine wissenschaftlichen Arbeiten prüfen können.

3. Eine aussagekräftige Zusammenfassung (oder Zielsetzung) für deinen Lebenslauf verfassen
Ganz oben in deinem Lebenslauf steht ein kurzer Absatz, der den Ton für alles Folgende angibt. Das ist deine Zusammenfassung oder dein Ziel im Lebenslauf.
Diese beiden Optionen dienen leicht unterschiedlichen Zwecken, und die Wahl der richtigen hängt davon ab, wo du in deiner Karriere stehst.
Aber zuerst: Warum ist dieser Abschnitt überhaupt wichtig?
Weil die Person, die deinen Lebenslauf liest, wahrscheinlich eine Menge davon durcharbeiten muss. Egal, ob sie in der Personalabteilung, in einem Einstellungsgremium oder in einem akademischen Büro arbeitet – sie muss entscheiden, ob du einen genaueren Blick wert bist. Ein starker Einstieg vermittelt ihr ein klares Bild davon, wer du bist und warum du gut zu der Stelle passt.
Wann du eine Zusammenfassung in deinem Lebenslauf verwenden solltest
Wenn du ein erfahrener Professor oder akademischer Fachmann bist, solltest du eine Zusammenfassung in deinen Lebenslauf aufnehmen. Das passt besser, wenn du über eine Erfolgsbilanz verfügst, auf die du verweisen kannst.
In deiner Zusammenfassung solltest du Dinge wie folgende erwähnen:
- Deinen Titel oder deine aktuelle Position
- Deine Berufserfahrung in Jahren
- Dein Fachgebiet oder deine akademische Disziplin
- Wichtige Stärken, die für die Stelle relevant sind
- Ein oder zwei nennenswerte Erfolge
Das ist deine Chance, mit dem zu punkten, was du bereits erreicht hast.
Schlechtes Beispiel für eine Zusammenfassung im Lebenslauf eines Professors
Leidenschaftlicher Pädagoge und Teamplayer mit ausgeprägten Kommunikationsfähigkeiten. Ich suche eine herausfordernde akademische Position, in der ich einen Beitrag leisten und mich weiterentwickeln kann.
Warum funktioniert das nicht? Es sagt nichts Konkretes aus. Das könnte von jemandem aus jedem Fachgebiet und auf jeder Karrierestufe geschrieben worden sein. Es gibt kein Fachgebiet, keine Erfahrung, keine besonderen Stärken – nur vage Schlagworte.
Gutes Beispiel für eine Zusammenfassung im Lebenslauf eines Professors
Unkündbarer außerordentlicher Professor für Geschichte mit über 12 Jahren Erfahrung in der Lehre von Bachelor- und Masterstudiengängen zur modernen europäischen Geschichte. Spezialisiert auf interdisziplinäre Lehrplangestaltung und digitale Geisteswissenschaften. Hat Forschungsgelder in Höhe von über 500.000 Dollar eingeworben und in renommierten Fachzeitschriften veröffentlicht. Bekannt für studentenzentrierten Unterricht und erfolgreiche Betreuung von Nachwuchswissenschaftlern.
Was macht dieses Beispiel so viel besser? Es zeigt die Tiefe der Erfahrung, nennt Schwerpunkte und geht auf messbare Erfolge ein. Jeder, der es liest, erkennt sofort den Mehrwert, den diese Person mitbringt.

Wann du ein Ziel im Lebenslauf verwenden solltest
Wenn du noch relativ neu in der Wissenschaft bist oder von der Wissenschaft in einen anderen Bereich wechselst, ist ein Karriereziel im Lebenslauf vielleicht besser geeignet.
Bei Zielen geht es um Potenzial. Sie sind zukunftsorientiert. Anstatt vergangene Erfolge aufzulisten, heben sie hervor, was du anstrebst, was du mitbringst und wie du dich in der Rolle weiterentwickeln möchtest.
Verwende ein Ziel, wenn:
- du noch am Anfang deiner akademischen Laufbahn stehst
- Du einen Karrierewechsel vollziehst (z. B. in die Bildungsberatung oder -politik)
- du nach einer Pause wieder ins Berufsleben zurückkehrst
Ein gutes Ziel muss dennoch konkret sein. Es sollte sich auf deine Ausrichtung, relevante Qualifikationen und den Mehrwert konzentrieren, den du mitbringst.
Schlechtes Beispiel für ein Ziel in einem Lebenslauf als Professor
Ich suche eine akademische Stelle, an der ich meine Leidenschaft für die Lehre einbringen und etwas bewirken kann. Ich hoffe, eine Universität zu finden, die harte Arbeit und Engagement schätzt.
Warum funktioniert dieses Ziel nicht? Weil es vage und allgemein gehalten ist. Es gibt kein Fachgebiet, keine Qualifikationen und keine klare Ausrichtung.
Gutes Beispiel für ein Ziel im Lebenslauf eines Professors
Frisch promovierter Soziologe mit Forschungsschwerpunkt auf Sozialpolitik und städtischer Ungleichheit. Erfahren in der Lehre von Bachelor-Seminaren und der Durchführung von gemeindebasierter Feldforschung. Ich möchte gerne zu einem studierendenzentrierten Fachbereich beitragen und gleichzeitig die angewandte Forschung in Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen weiterentwickeln.
Warum klingt das überzeugender? Im Gegensatz zum vorherigen Beispiel ist dieses klar, basiert auf echten Erfahrungen (auch wenn es sich noch um den Anfang handelt) und zeigt, wohin der Bewerber gelangen möchte.

Egal, wofür du dich entscheidest (Zusammenfassung oder Zielsetzung): Verzichte auf Personalpronomen wie „ich“ oder „mein“ und vermeide vage Formulierungen oder abgedroschene Schlagworte. Sag, was du tust, und nicht, wie leidenschaftlich oder fleißig du bist. Am wichtigsten ist: Erwähne dein Fachgebiet oder deine Disziplin gleich zu Beginn, damit der Leser schon ab der ersten Zeile genau weiß, mit wem er es zu tun hat.
4. Die Auswahl der Fähigkeiten für deinen Lebenslauf als Professor
Man könnte leicht annehmen, dass deine Qualifikationen für sich sprechen. Aber deine Fähigkeiten verdienen genauso viel Aufmerksamkeit.
Warum? Weil keine zwei akademischen Stellen genau gleich sind.
Ein Professor an einer forschungsorientierten Einrichtung wird anders bewertet als jemand, der sich an einer auf Lehre ausgerichteten Hochschule bewirbt. Manche Hochschulen legen Wert auf topaktuelle Laborkompetenzen. Andere suchen Lehrkräfte, die Studierende betreuen und Kernlehrpläne neu gestalten können. Wenn du versuchst, alles abzudecken, was du jemals gemacht hast, wirkt dein Lebenslauf am Ende unzusammenhängend und unkonzentriert.
Deshalb musst du deinen Lebenslauf immer auf jede einzelne Stelle zuschneiden! So geht’s:
- Lies die Stellenbeschreibung.
In vielen Ausschreibungen werden die gewünschten Fähigkeiten unter Rubriken wie „Qualifikationen“, „Gewünschte Erfahrung“ oder „Aufgaben & Verantwortlichkeiten“ aufgeführt. Wenn etwas mehr als einmal erwähnt wird (z. B. „Lehre im Bachelorstudium“, „Lehrplanentwicklung“ oder „Beantragung von Fördermitteln“), ist das ein klares Zeichen dafür, dass es wichtig ist. - Konzentriere dich auf Überschneidungen.
Sobald du die Schlüsselwörter aus der Stellenanzeige herausgefiltert hast, schau dir deine eigenen Fähigkeiten an. Was passt zu den Anforderungen der Stelle? - Erstelle einen eigenen Abschnitt für deine Fähigkeiten.
Versteck deine Stärken nicht. Erstelle einen klar gekennzeichneten Abschnitt namens „Fähigkeiten“ und liste die relevantesten, berufsspezifischen Fähigkeiten ganz oben auf.
Natürlich variiert die Nachfrage je nach deinem Fachgebiet und deiner Expertise, aber einige Fähigkeiten sind in (fast) allen akademischen Bereichen universell relevant.
Die 10 gefragtesten Hard Skills für Professoren
- Lehrplangestaltung und Kursentwicklung
- Lernmanagementsysteme (Canvas, Moodle, Blackboard)
- Wissenschaftliches Schreiben und Publizieren
- Forschungsmethodik (quantitativ und/oder qualitativ)
- Antragstellung und Einwerbung von Fördermitteln
- Tools zur Datenanalyse (SPSS, R, Python, NVivo usw.)
- Studierendenberatung und akademisches Mentoring
- Vorträge auf Konferenzen und öffentliches Sprechen
- Bewertungs- und Akkreditierungsverfahren
- Methoden für Online- und Hybridunterricht
Aber als Professor geht es nicht nur um Fachwissen und Hard Skills. Du unterrichtest, leitest an, ermutigst, forderst heraus und unterstützt deine Studierenden. Du arbeitest mit Kollegen aus verschiedenen Fachbereichen zusammen. Du trägst dazu bei, die akademische Kultur deiner Hochschule mitzugestalten. Nichts davon taucht in einer Liste von Tools oder Zertifikaten auf. Deshalb sind Soft Skills genauso wichtig!
Die 10 gefragtesten Soft Skills für Professoren
- Klare und mitreißende Kommunikation
- Einfühlungsvermögen und Zugänglichkeit
- Zusammenarbeit und interdisziplinäre Teamarbeit
- Anpassungsfähigkeit bei den Lehrmethoden
- Kulturelles Bewusstsein und Inklusivität
- Konfliktlösung
- Zeit- und Arbeitsbelastungsmanagement
- Führungsqualitäten und Mitarbeit in Gremien
- Mentoring (für Studierende oder Nachwuchswissenschaftler)
- Konstruktives Feedback und Unterstützung von Studierenden
Denk daran, dass diese Punkte nicht nur in den Abschnitt „Fähigkeiten“ gehören. Tatsächlich sind die überzeugendsten Lebensläufe diejenigen, in denen die Fähigkeiten im gesamten Dokument durch konkrete Beispiele untermauert werden. Aber wie das genau geht, besprechen wir im nächsten Kapitel.
KI-Kompetenzen für Professoren
Auch wenn der Einsatz von KI in der Wissenschaft (gelinde gesagt) umstritten ist, finden einige Lehrende sie in ihrer Lehrtätigkeit wirklich nützlich. Wenn du zu ihnen gehörst, ist es auch eine Option, KI-Kompetenzen in deinen Lebenslauf aufzunehmen. Solange du sie als Werkzeug darstellst, das deine Lehre und Forschung unterstützt – und nicht als Ersatz dafür.
- KI-gestützte Unterrichts- und Lehrplanplanung (z. B. mithilfe von Tools wie ChatGPT oder Claude zum Entwerfen von Lehrplänen, Bewertungsrubriken oder Aufgabenvarianten)
- Datenanalyse mit KI-gestützten Tools (z. B. KI-Funktionen in SPSS, R oder Python-Bibliotheken für eine schnellere explorative Analyse)
- Plagiats- und KI-Inhaltserkennung (z. B. die KI-Schreiberkennung von Turnitin, verantwortungsbewusst und im Einklang mit den Richtlinien der Einrichtung genutzt)
- Vermittlung von KI-Kompetenz (den Studierenden beibringen, wie sie KI-Tools innerhalb deines Fachgebiets kritisch und ethisch einsetzt)
- Barrierefreiheits-Tools auf KI-Basis (z. B. automatisierte Transkriptions-, Untertitelungs- oder Übersetzungstools für inklusiven Unterricht)
Und noch ein Hinweis zur Vorsicht: Informiere dich über die Richtlinien deiner Einrichtung, bevor du irgendetwas KI-bezogenes aufführst. Manche Fachbereiche sind beim Einsatz von KI in Lehre und Forschung sehr zurückhaltend, also passe diesen Abschnitt entsprechend an (oder lass ihn ganz weg), je nachdem, wer deinen Lebenslauf liest.
5. Gestalte deinen beruflichen Werdegang so, dass er maximale Wirkung erzielt
Zwischen Lehre, Forschung, Veröffentlichungen, Ausschussarbeit und Verwaltungsaufgaben gibt es eine Menge, was du im Abschnitt „Berufserfahrung“ angeben kannst.
Aber hier ist der Punkt: Dieser Abschnitt sollte nicht einfach nur eine chronologische Auflistung all dessen sein, was du jemals gemacht hast. Er sollte eine strategisch gestaltete Darstellung sein, die direkt auf die Stelle eingeht, auf die du dich bewirbst.
Überlege dir anhand der Wirkung und Relevanz deiner Erfahrungen, was du aufnehmen solltest:
- Bewirbst du dich an einer lehrintensiven Hochschule? Stelle deine Unterrichtserfahrung und die Lernergebnisse deiner Studierenden in den Vordergrund.
- Ist es eine forschungsorientierte Universität? Konzentriere dich auf Veröffentlichungen, Fördermittel, Kooperationen und Konferenzteilnahmen.
- Suchst du eine gemischte Stelle? Verteile deine Stichpunkte ausgewogen auf Lehre, Forschung und Dienstleistungen.
Was genau macht also einen überzeugenden Eintrag zur Berufserfahrung aus? Halte dich an diese Formel:
- Beginne mit deiner Berufsbezeichnung und der Organisation
- Füge deine Beschäftigungszeiträume hinzu (im Format Monat + Jahr, das ist Standard)
- Beschreibe deine wichtigsten Aufgaben und Erfolge in Stichpunkten
- Konzentriere dich auf Ergebnisse, nicht nur auf Aufgaben
- Untermauere deine Angaben nach Möglichkeit mit Zahlen oder Kennzahlen
- Beginne mit Aktionsverben (darauf gehen wir in einem späteren Kapitel ein)
Schauen wir uns zwei Beispiele an und vergleichen wir, welches besser funktioniert:
Schlechtes Beispiel für den beruflichen Werdegang im Lebenslauf eines Professors
Assistenzprofessor für
Soziologie, Lakeside College, MN
, August 2019 – heute
- Habe Soziologiekurse für Bachelor- und Masterstudierende unterrichtet
- Betreute Studierende
- Veröffentlichung von Artikeln
- Mitwirkung in Ausschüssen
- Verfasste Förderanträge
Was stimmt hier nicht? Dieses Beispiel sagt nichts Konkretes über den Unterrichtsstil, den Forschungsschwerpunkt oder die fachlichen Beiträge des Professors aus. Es fehlt an Maßstäben, Kontext und Ergebnissen.
Gutes Beispiel für den beruflichen Werdegang im Lebenslauf eines Professors
Assistenzprofessor für
Soziologie, Lakeside College, MN
, August 2019 – heute
- Entwicklung und Durchführung von mehr als 10 Kursen für Bachelor- und Masterstudierende, darunter ein neues Abschlussseminar zum Thema „Rasse und Medien“
- Betreute mehr als 15 studentische Forschungsprojekte, von denen zwei zu gemeinsam verfassten Veröffentlichungen in begutachteten Fachzeitschriften führten
- Ein externes Stipendium in Höhe von 50.000 $ zur Unterstützung gemeindebasierter partizipativer Forschung mit lokalen Interessenverbänden eingeworben
- War als DEI-Ansprechpartner des Fachbereichs tätig und half dabei, Richtlinien für inklusive Lehrpläne in allen Kernfächern umzusetzen
- War Co-Vorsitzender des Lehrplankomitees, das 2022 eine erfolgreiche Überarbeitung des allgemeinbildenden Lehrplans leitete
Was macht dieses Beispiel so überzeugend? Jeder Punkt ist konkret, ergebnisorientiert und auf die wichtigsten Prioritäten im Hochschulbereich abgestimmt – Betreuung von Studierenden, innovative Lehre, externe Finanzierung und Engagement im Dienst der Gemeinschaft. Es zeichnet ein klares Bild von einem Professor, der in vielen Bereichen etwas bewirkt.
Was Professoren in ihrem Lebenslauf quantifizieren können
Hier sind typische Bereiche, die Professoren quantifizieren können, auch wenn die Rolle damals nicht unbedingt „kennzahlenorientiert“ wirkte.
Lehrverpflichtung und Umfang der Lehrtätigkeit
- Anzahl der pro Semester oder Jahr unterrichteten Kurse
- Unterrichtsebenen (Bachelor, Master, Promotion)
- Klassengrößen oder Teilnehmerzahlen
- Anzahl der neu entwickelten oder überarbeiteten Lehrveranstaltungen
Betreuung und Mentoring von Studierenden
- Anzahl der betreuten oder begleiteten Studierenden
- Betreute Abschlussarbeiten oder Dissertationen
- Betreute Doktoranden
- Betreute Selbststudien oder Forschungsprojekte
Forschungsleistung und wissenschaftliche Tätigkeit
- Peer-Review-Publikationen
- Konferenzbeiträge oder Vorträge
- Beantragte oder bewilligte Fördermittel
- Forschungsprojekte, die geleitet oder an denen mitgewirkt wurde
Fördermittel und Finanzierungen
- Gesamtbetrag der eingeworbenen Fördermittel
- Anzahl der bewilligten Fördermittel
- Rolle in den geförderten Projekten (Hauptforscher, Mitforscher, Mitwirkender)
- Laufzeit der geförderten Projekte
Lehrplanentwicklung und akademische Innovation
- Entwickelte oder überarbeitete Lehrveranstaltungen
- Entwickelte Studiengänge oder Schwerpunkte
- Eingeführte Lehrmethoden oder -instrumente
- Beiträge im Zusammenhang mit der Akkreditierung
Engagement, Führung und Verwaltung
- Mitgliedschaft in Ausschüssen
- Jahre in Führungspositionen
- Koordinierte Initiativen von Lehrenden oder Studierenden
- Organisierte Veranstaltungen, Workshops oder Podiumsdiskussionen
Lehrleistungen und Engagement
- Bewertungsergebnisse der Studierenden
- Abschlussquoten
- Lehrauszeichnungen oder Anerkennungen
- Teilnahme an Fortbildungsprogrammen für Lehrende
Julia Belak, zertifizierte professionelle Lebenslauf-Autorin, kommentiert:
„Wenn du deine Lehrerfahrung aufführst, füge pro Position einen Punkt hinzu, der die Lernergebnisse der Studierenden oder Kursinnovationen quantifiziert – zum Beispiel: ‚Entwarf ein Blended-Learning-Modul, das die Bestehensquote der Studierenden im Jahr 2023 von 78 % auf 90 % steigerte.‘ Solche konkreten, messbaren Aussagen verwandeln eine allgemeine Lehrtätigkeit in einen Nachweis für die erzielte Wirkung.“
Tipps für Studierende und Berufseinsteiger
Wenn du am Anfang deiner akademischen Laufbahn stehst, sieht dein Erfahrungsschatz vielleicht noch etwas dünner aus. Das ist völlig in Ordnung. Konzentriere dich auf das, was du geleistet hast, und präsentiere es selbstbewusst.
Hier ist ein Beispiel, wie das gehen könnte:
Beispiel für einen guten Eintrag zu Berufserfahrung für neue Professoren
Lehrbeauftragter, Fachbereich
Englisch, Mason Valley University (Remote)
Januar 2023 – heute
- Unterrichtete zwei vollständig online durchgeführte Kurse „Akademisches Schreiben II“ unter Einbeziehung asynchroner Module und von Kommilitonen begutachteter Schreibworkshops
- Entwicklung stufenweiser Aufgaben zur Förderung des kritischen Denkens der Studierenden, was sich in einem Anstieg der durchschnittlichen Essay-Noten um 20 % widerspiegelte
- Habe wöchentliche virtuelle Sprechstunden abgehalten und eine Kurszufriedenheitsbewertung von 96 % in den Studierendenbeurteilungen erreicht
- Zusammenarbeit mit dem Fachbereichsleiter zur Überarbeitung der Bewertungsrubriken für schrijfintensive Kurse
Es lohnt sich immer, die Stellenbeschreibung genau zu lesen und deinen beruflichen Werdegang so zu gestalten, dass er genau auf das eingeht, was der Arbeitgeber tatsächlich sucht. Je direkter deine Erfahrungen mit den Anforderungen übereinstimmen, desto leichter fällt es dem Arbeitgeber, sich dich in der Rolle vorzustellen. Das bringt dich in die nächste Runde.
6. Mit Aktionsverben deinen Lebenslauf dynamischer gestalten
Es gibt eine kleine Änderung, die einen großen Unterschied in deinem Lebenslauf machen kann: Beginne deine Aufzählungspunkte mit starken Aktionsverben.
Warum?
Weil du mit Aktionsverben nicht passiv oder vage wirkst, sondern wie jemand, der Initiative zeigt, Probleme löst und Dinge in die Wege leitet.
Schau dir einfach diesen Vorher-Nachher-Vergleich an:
Vorher:
War Teil eines Ausschusses, der dazu beitrug, die Erfahrungen der Erstsemester zu verbessern.
Nachher: Habe einen Ausschuss aus
Lehrenden und Studierenden mitgeleitet, der ein neues Orientierungsprogramm eingeführt hat, wodurch die Verbleibquote der Erstsemester um 12 % gesteigert wurde.
Es handelt sich um dieselbe Erfahrung, aber die zweite Version vermittelt dir ein viel stärkeres Bild von der Person dahinter.
Hier sind einige Aktionsverben, die sich besonders gut für akademische Positionen eignen:
Beispiele für Aktionsverben für einen Lebenslauf als Professor
- Unterrichtet
- Geleitet
- Veröffentlicht
- Entworfen
- Betreut
- Präsentiert
- Betreut
- Beraten
- Gesichert (Finanzierung, Fördermittel)
- Zusammengearbeitet
Achte einfach darauf, dass es abwechslungsreich bleibt. Wenn jeder Punkt mit „Durchgeführt“ oder „Unterstützt“ beginnt, wird es schnell eintönig. Bring Abwechslung rein und formuliere konkret, was du tatsächlich erreicht hast.

7. Den Abschnitt „Ausbildung“ als Professor ausführen
Wenn du dich für eine Stelle im akademischen Bereich bewirbst, muss niemand davon überzeugt werden, dass dein Abschnitt „Ausbildung“ wichtig ist. Aber wenn es um deinen Lebenslauf geht, lautet die Frage nicht, ob du deine Abschlüsse angeben sollst, sondern wie detailliert sie wirklich sein müssen.
Die Antwort? Das hängt davon ab, wo du in deiner Karriere stehst und wie direkt dein akademischer Hintergrund mit der Stelle zusammenhängt, auf die du dich bewirbst.
Option 1: Die knappe Version
Wenn du ein erfahrener Professor bist, der sich auf eine gleichrangige oder leitende Stelle bewirbt, musst du deinen akademischen Werdegang nicht im Detail ausführen. Denn dein beruflicher Werdegang und deine Forschungsarbeit sprechen für dein Fachwissen. In diesem Fall muss der Abschnitt „Ausbildung“ lediglich das Wesentliche abdecken.
Füge Folgendes ein:
- Bezeichnung des Abschlusses (und akademisches Niveau)
- Fachgebiet oder Disziplin
- Hochschule
- Abschlussjahr (optional, aber hilfreich)
Beispiel für einen prägnanten Abschnitt zum Bildungsweg für Professoren
Promotion in Englischer Literatur
an der Universität Edinburgh
2014–2018
MPhil in Vergleichender Literaturwissenschaft
, Universität Oxford
, 2012–2014
Option 2: Die ausführlichere Version
Wenn du noch am Anfang deiner akademischen Laufbahn stehst, dich auf deine erste Vollzeitstelle bewirbst oder gerade aus einer Postdoc-Stelle kommst, könnte dein Abschnitt „Ausbildung“ mehr Gewicht haben.
Du könntest Folgendes angeben:
- Relevante Studienfächer oder Schwerpunkte
- Titel der Abschlussarbeit oder Dissertation
- Forschungsinteressen
- Stipendien
- Lehrerfahrung während deines Studiums
- Auszeichnungen, Ehrungen oder akademische Preise
Beispiel für einen detaillierten Abschnitt zum Bildungsweg für Professoren
Promotion in Politikwissenschaft
an der University of Michigan
2018–2023
- Dissertation: „Populismus und demokratischer Rückschritt in Mitteleuropa: Eine vergleichende Studie“
- Forschungsschwerpunkt: Wahlsysteme, demokratische Institutionen und EU-Governance
- Lehrassistent: Einführung in die politische Theorie, Vergleichende Staatslehre
- Empfänger des Rackham Predoctoral Fellowship (2022)
- Mitglied der American Political Science Association (APSA)
Der Abschnitt „Ausbildung“ zeigt das Fundament deiner Fachkompetenz. Egal, ob du gerade erst anfängst oder noch studierst – dieser Teil deines Lebenslaufs belegt, dass du über das Wissen und die Fähigkeiten verfügst, um deine Karriereziele zu erreichen. Mach das Beste daraus!

8. Optionale Abschnitte in deinen Lebenslauf als Professor hinzufügen
Sobald du diese Kernabschnitte fertiggestellt hast, ist dein Lebenslauf technisch gesehen „fertig“. Das heißt aber nicht, dass er schon vollständig ist.
Wenn du noch mehr sagen kannst, um dich als starken Kandidaten zu profilieren, sind optionale Abschnitte der richtige Ort dafür. Hier hast du die Chance, Leistungen oder Qualifikationen hervorzuheben, die nicht ganz unter die üblichen Überschriften passen.
Allerdings muss nicht alles auf die Seite.
Wann du optionale Abschnitte einfügen solltest
Füge einen (oder mehrere) hinzu, wenn:
- Du über relevante Erfahrungen verfügst, die nicht eindeutig unter den Abschnitt „Beruflicher Werdegang“ fallen
- noch Platz auf der Seite ist, ohne dass sie überladen wirkt
- Der Abschnitt einen klaren Mehrwert bietet oder deine Eignung für die Stelle unterstreicht
Lass sie weg, wenn:
- Du etwas hinzufügst, nur damit der Lebenslauf länger wirkt
- Der Inhalt keinen klaren Bezug zur Stelle oder zur Einrichtung hat
- Du versuchst, eine Relevanz zu erzwingen, die gar nicht da ist
Wenn du dir unsicher bist, welche zusätzlichen Abschnitte du einfügen sollst, findest du hier einige Möglichkeiten, die du in Betracht ziehen kannst:
- Zertifizierungen (insbesondere in Pädagogik, Technologie oder DEI)
- Forschungsprojekte (außerhalb deiner Haupttätigkeit oder deiner Doktorarbeit)
- Auszeichnungen und Ehrungen
- Stipendien oder Förderungen
- Berufliche Mitgliedschaften
- Konferenzen und Vorträge
- Veröffentlichungen
- Ehrenamtliches Engagement oder gesellschaftliches Engagement (vor allem, wenn es mit Bildung zu tun hat)
Beispiele für optionale Abschnitte im Lebenslauf eines Professors
Zertifizierungen
- Lehren und Lernen im Hochschulbereich – Coursera (2023)
- Inklusive Lehrstrategien – edX, University of Michigan (2022)
Auszeichnungen & Ehrungen
- Auszeichnung für hervorragende Lehre im Bachelorstudium, College of Arts & Sciences (2021)
- Forschungsstipendium des Dekans, University of Washington (2018)
Berufliche Mitgliedschaften
- Mitglied der American Philosophical Association
- Mitglied der Society for the Teaching of Psychology
Bei den optionalen Abschnitten geht es nicht darum, deinen Lebenslauf mit absolut allem vollzustopfen, was du jemals gemacht hast. Wenn etwas deine Geschichte untermauert oder dein akademisches Profil abrundet, nimm es auf. Wenn nicht, lass es weg. Weniger kann definitiv mehr sein.

9. Vermeide Fehler, die deiner Bewerbung schaden können
Du hast Zeit und Mühe in deinen Lebenslauf gesteckt, aber bevor du ihn abschickst, lohnt es sich, noch einmal innezuhalten und ihn ein letztes Mal zu überprüfen. Selbst die qualifiziertesten Bewerber werden manchmal übergangen – wegen Dinge wie ungeschickter Formatierung, vager Formulierungen oder Details, die nicht ganz zur Stelle passen.
Schauen wir uns ein paar häufige Fehler an, damit du sie frühzeitig erkennen und deine Bewerbung so überzeugend gestalten kannst, wie sie es verdient.
- Tippfehler, Grammatikfehler und unklarer Schreibstil: Deine Arbeit als Wissenschaftler hängt von Klarheit ab, und dein Lebenslauf sollte das widerspiegeln. Schon ein einziger Tippfehler kann Stirnrunzeln hervorrufen. Lies ihn laut Korrektur. Bitte einen vertrauenswürdigen Kollegen, ihn noch einmal durchzugehen.
- Überladenes Layout oder verwirrende Formatierung: Einstellungsgremien überfliegen den Lebenslauf zunächst nur. Wenn dein Lebenslauf optisch überladen, zu dicht oder uneinheitlich ist, erschwert das ihre Arbeit (und macht deine Bewerbung weniger erfolgreich). Halte dich an ein übersichtliches Layout: klare Überschriften, Aufzählungspunkte statt Absätze und einheitliche Formatierung von oben bis unten.
- Jede Bewerbung gleich behandeln: Jede Stelle hat ihren eigenen Schwerpunkt (lehrintensiv, forschungsintensiv, interdisziplinär) und dein Lebenslauf sollte sich entsprechend anpassen. Nutze die Stellenanzeige als Leitfaden, um das hervorzuheben, was für diese Einrichtung am wichtigsten ist.
- Aufgaben auflisten, ohne deren Bedeutung zu verdeutlichen: „Betreuung von Abschlussarbeiten“ ist in Ordnung, aber was bedeutete das konkret? Wie viele Studierende? Welche Art von Projekten? Welche Ergebnisse? Konzentriere dich auf den Wert und die Ergebnisse deiner Arbeit, nicht nur auf die Tätigkeit selbst.
- Fehlende oder veraltete Kontaktdaten: Das kommt überraschend oft vor! Eine alte E-Mail-Adresse, ein defekter Link oder eine fehlende Telefonnummer können sich unbemerkt in deinen Lebenslauf einschleichen. Überprüfe deine Kontaktdaten dreifach und stelle sicher, dass alles aktuell, professionell und leicht zu finden ist.
- Schlüsselwörter aus der Stellenanzeige weglassen: Viele Einrichtungen nutzen Bewerbermanagementsysteme (ATS). Wenn dein Lebenslauf keine Schlüsselwörter aus der Stellenanzeige enthält (wie „Lehrplanentwicklung“, „qualitative Forschung“ oder „interdisziplinäre Lehre“), gelangen deine Unterlagen möglicherweise gar nicht erst in die Hände eines Menschen.
- Die Seite mit veralteten oder irrelevanten Informationen auffüllen: Das Sommerpraktikum von 2009? Das hilft dir wahrscheinlich nicht mehr weiter. Konzentriere dich auf das, was jetzt relevant ist – Tätigkeiten, die zu dem Profil passen, nach dem die Professoren heute suchen. Weniger ist mehr, wenn jede Zeile einen Zweck erfüllt.
Julia Belak, zertifizierte professionelle Lebenslauf-Autorin, kommentiert:
„Selbst akademische Einrichtungen nutzen mittlerweile Bewerbermanagementsysteme (ATS). Um den Filter zu passieren, mach nicht den Fehler, deinen Lebenslauf nicht auf jede Ausschreibung individuell anzupassen: Übernimm genau die Terminologie aus der Stellenbeschreibung – zum Beispiel ‚Lehrplanentwicklung‘ statt ‚Kursgestaltung‘, wenn das der Begriff ist, den sie verwenden. So stellst du sicher, dass deine Bewerbung nicht aussortiert wird, bevor ein Mensch sie überhaupt zu Gesicht bekommt.“
Bevor du deine Bewerbung abschickst, wirf noch einmal einen Blick darauf. Streiche Überflüssiges, präzisiere die Details und stelle sicher, dass alles, was du aufgenommen hast, dich als fähig und zuverlässig präsentiert. Diese zusätzlichen fünf Minuten für die Überarbeitung könnten dir das Vorstellungsgespräch sichern.
10. Passe dein Anschreiben an deinen Lebenslauf an
Ein gut ausgearbeiteter Lebenslauf ist unerlässlich. Aber wenn du wirklich zeigen willst, wer du als Wissenschaftler, Lehrender oder Kollege bist, ist das Anschreiben für eine Professorenstelle der Ort, an dem du mit deiner eigenen Stimme sprechen kannst.
Ja, in manchen Stellenanzeigen steht, dass ein Anschreiben optional ist. Aber gerade im akademischen Bereich ist es oft eines der ersten Dinge, die die Auswahlgremien lesen. Und wenn es gut gemacht ist, kann es viel Arbeit abnehmen: Es liefert Kontext, füllt Lücken und zeigt echtes Interesse an der Stelle und der Einrichtung.
Was ein gutes Anschreiben beantworten sollte:
- Wer bist du als Wissenschaftler oder Lehrender?
- Warum gerade dieser Fachbereich an dieser Einrichtung?
- Inwiefern passt dein Hintergrund zur Stelle?
- Was bringst du mit und warum ist das wichtig?
Und nein, dein Anschreiben muss nicht lang sein. Ein paar prägnante Absätze reichen völlig aus, vor allem, wenn sie gut durchdacht, maßgeschneidert und frei von Fachjargon sind.
Lebenslauf vs. Anschreiben: Was sind die Unterschiede?
Während dein Lebenslauf strukturiert, stichpunktartig und sachlich ist, ist dein Anschreiben erzählerisch, flüssig und kontextbezogen.
Nehmen wir an, in deinem Lebenslauf steht:
- „Fünf Masterstudierende betreut und einen interdisziplinären Forschungsworkshop mit internationalen Referenten mitorganisiert.“
Dein Anschreiben könnte das wie folgt ergänzen:
Über meine Lehr- und Forschungstätigkeit hinaus habe ich echte Erfüllung darin gefunden, Nachwuchswissenschaftler zu betreuen. Durch die Betreuung von Masterarbeiten habe ich Einblicke gewonnen, wie Studierende kooperative Forschungsumgebungen gestalten und gleichzeitig von diesen geprägt werden. Das hat mich auch dazu inspiriert, im vergangenen Frühjahr einen fachbereichsübergreifenden Workshop mitzuorganisieren, dessen Schwerpunkt darauf lag, intellektuelle Brücken zwischen den Disziplinen zu schlagen.
Genau diese Nuancen kannst du in einem Anschreiben besser herausarbeiten!
Achte auf ein einheitliches Erscheinungsbild
Dein Anschreiben und dein Lebenslauf müssen keine eineiigen Zwillinge sein, sollten aber zumindest so aussehen, als gehörten sie zur selben Familie. So sorgst du für Einheitlichkeit:
- Gleiche Kopfzeile: Verwende das gleiche Layout für deinen Namen und deine Kontaktdaten.
- Gleiche Schriftarten: Bleib in beiden Dokumenten bei einer einzigen Schriftart.
- Passendes Layout und Abstände: Passe Ränder, Zeilenabstände und Absatzumbrüche an.
- Gleicher Designstil: Wenn du in deinem Lebenslauf kräftige Farben oder Abschnittsunterteilungen verwendet hast, greife diese dezent in deinem Anschreiben wieder auf.
Die Wahrheit ist: Die meisten Leute machen sich gar nicht erst die Mühe, ein Anschreiben zu schicken. Wenn du es also tust, hebst du dich sofort von der Masse ab. Es muss nicht lang oder formell sein. Schreib einfach etwas Relevantes, Maßgeschneidertes und voller Persönlichkeit. Manchmal ist genau diese kleine Extraportion Mühe das, was dir die Tür öffnet.
11. Die besten Ressourcen für Professoren auf Jobsuche
Der Einstieg in den akademischen Arbeitsmarkt kann genauso herausfordernd sein wie das Entwirren der Quantenphysik. Aber keine Sorge: Genau wie bei deiner stets schwer fassbaren Suche nach Antworten gibt es Ressourcen, die dich auf deiner Jobsuche unterstützen. Hier sind unsere Top-Tipps:
- Akademische Jobbörsen: Erweitere deine Jobsuche über allgemeine Jobbörsen hinaus. Konzentriere dich auf spezifische akademische Jobbörsen wie HigherEdJobs und Academic Positions. Wer weiß, welche Universität gerade darauf aus ist, dein Fachwissen zu nutzen?
- Networking auf LinkedIn: Schon mal was von Networking gehört? Natürlich hast du das. Und LinkedIn ist dein digitaler Zugang dazu. Tausche dich mit Kollegen aus, tritt Gruppen bei, nimm Kontakt zu Universitäten auf.
- Karriereberatung: Die Karriereberatung deiner derzeitigen Einrichtung kann eine wahre Goldgrube sein. Nimm Kontakt auf und erkunde deren Angebote für Akademiker, die sich beruflich weiterentwickeln oder umorientieren möchten.
- Lebenslaufvorlagen und Muster: Ein gut ausgearbeiteter Lebenslauf für Professoren kann Türen öffnen. Halte Ausschau nach erstklassigen Beispielen und Vorlagen, die dir als Orientierung dienen. Wundere dich nicht, wenn sie weniger geheimnisvoll sind, als du vielleicht denkst.
- Fachverbände: Verbände wie die Modern Language Association und die American Historical Association bieten jede Menge Ressourcen, Stellenanzeigen und Networking-Möglichkeiten. Sich dort zu engagieren, hat sich noch nie so gelohnt.
Denk daran, nicht nur darzustellen, was du getan hast, sondern auch, wie du etwas bewirkt hast. Das ist ein Karriere-Tipp, auf den du dich verlassen kannst. Wird eure Klasse das morgen besprechen? Vielleicht nicht. Wird es dir helfen, deinen Traumjob zu ergattern? Auf jeden Fall.
Berufliche Aussichten im Bildungsbereich bis 2026
Es wird erwartet, dass die Zahl der Arbeitsplätze im Bildungswesen bis 2034 langsamer wachsen wird als der Durchschnitt aller Berufe.
Trotzdem werden in diesem Jahrzehnt jedes Jahr schätzungsweise 890.300 Stellen im Bildungsbereich frei, vor allem weil Leute ersetzt werden müssen, die den Job wechseln oder aus dem Arbeitsleben ausscheiden, zum Beispiel wegen Pensionierung. (Quelle: US-Behörde für Arbeitsstatistik)
Laut einem Bericht des Center for Democracy & Technology nutzen schon viele Schüler KI, und auch Lehrer fangen an, sie einzusetzen.
Trotzdem ist KI noch weit davon entfernt, Pädagogen zu ersetzen, und unterstützt hauptsächlich Verwaltungsaufgaben, während das Unterrichten, Mentoring und kritische Denken weiterhin fest in menschlicher Hand bleiben.
Durchschnittliche Grundgehälter in den USA für beliebte Berufe im Bildungswesen:
- Lehrkraft: 37.012 $/Jahr
- Associate Professor: 100.696 $/Jahr
- Schulberater: 64.191 $/Jahr
- Sonderpädagoge: 100.697 $/Jahr
- Lehrer: 43.281 $/Jahr
- Lehrassistent: 39.247 $/Jahr
- Nachhilfelehrer: 55.139 $/Jahr
- Jugendberater: 41.756 $/Jahr
Diese Gehaltsschätzungen kommen von Indeed (Stand Januar 2026) und basieren auf anonymen Angaben von Arbeitnehmern sowie auf Gehaltsdaten aus Stellenanzeigen auf der Plattform in den letzten 36 Monaten. Die genauen Zahlen variieren je nach Standort, Unternehmensgröße und Erfahrungsniveau.
Auch wenn das Wachstum im Bildungsbereich voraussichtlich unter dem Durchschnitt liegen wird, sorgt die stetige Nachfrage nach Ersatzkräften dafür, dass es in diesem Bereich weiterhin viele Möglichkeiten geben wird.
ProfessorIn Lebenslauf FAQ
Was sollte in einem Lebenslauf für Professoren enthalten sein?
Dein Lebenslauf als Professor sollte deine Kontaktdaten, eine prägnante Zusammenfassung, deine Fachgebiete, deine akademischen Qualifikationen, bisherige Positionen, veröffentlichte Werke, Auszeichnungen und Ehrungen sowie Mitgliedschaften in Berufsverbänden enthalten. Erwähne außerdem relevante Lehrveranstaltungen, Forschungsinteressen oder gemeinnütziges Engagement.
Kann ich nicht-akademische Berufserfahrung in meinen Lebenslauf als Professor aufnehmen?
Wenn die nicht-akademische Berufserfahrung zu deinen Fähigkeiten als Professor beiträgt oder für die angestrebte Stelle relevant ist, lohnt es sich, sie zu erwähnen. Zeige auf, wie sich diese Fähigkeiten auf den akademischen Bereich übertragen lassen.
Wie lang sollte der Lebenslauf eines Professors sein?
Angesichts der umfangreichen Erfahrung, über die die meisten Professoren verfügen, ist ein zweiseitiger Lebenslauf angemessen. Wer über zahlreiche Veröffentlichungen verfügt, kann diese in einem separaten Lebenslauf aufführen und im Hauptlebenslauf kurz erwähnen sowie einen Verweis darauf setzen.
Sollte ich meinen Lebenslauf für jede Bewerbung individuell anpassen?
Auf jeden Fall. Jede Stellenbeschreibung ist anders, und wenn du deinen Lebenslauf auf jede Stelle individuell anpasst, zeigst du damit, dass du wirklich interessiert bist. Durch die individuelle Anpassung deines Lebenslaufs kannst du die für die jeweilige Stelle relevantesten Fähigkeiten und Erfahrungen hervorheben.
Wie kann ich meinen Lebenslauf als Professor hervorheben?
Heb deine Erfolge hervor, nicht nur deine Aufgaben. Verwende nach Möglichkeit Zahlenangaben, um deinen Erfolg in der Lehre, der Betreuung oder der Forschung zu verdeutlichen. Außerdem sticht ein gut formatierter, übersichtlicher und fehlerfreier Lebenslauf immer hervor.